Shipping News 85

Huthis warnen vor Eskalation im Roten Meer während Iran-Konflikt beide Meerengen bedroht

Huthis warnen vor Eskalation im Roten Meer während Iran-Konflikt beide Meerengen bedroht

Die Iran-unterstützte jemenitische Huthi-Bewegung hat ihre bisher direkteste Drohung einer Eskalation der Angriffe im Roten Meer-Schifffahrtskorridor ausgesprochen und erklärt, ihre "Finger seien am Abzug", während der einmonatige Iran-Konflikt droht, gleichzeitig sowohl die Straße von Hormus als auch die Bab el-Mandeb-Meerenge zu stören. Die Warnung erfolgt, als maritime Analysten berichten, dass der Iran-Krieg Hormus praktisch geschlossen hat, Tausende von Schiffen gestrandet sind und mindestens 18 Schiffe durch direkte Angriffe oder Trümmer getroffen wurden.

Die doppelte Meerengenkrise stellt eine beispiellose Bedrohung für den globalen Seehandel dar, da über Hormus etwa 20% des weltweiten Öltransits abgewickelt werden und Bab el-Mandeb als Tor zwischen Asien und Europa dient. Die Huthi-Eskalationswarnung fällt mit Berichten zusammen, dass der Iran-Konflikt Handelsschiffe im gesamten Persischen Golf in Warteschleifen gefangen hat und einen Schifffahrtsstau historischen Ausmaßes geschaffen hat.

Quellen der Schifffahrtsindustrie berichten über wachsende Besorgnis über die Sicherheit ziviler Besatzungen, da Seeleute sich in aktiven Konfliktgebieten ohne militärischen Schutz wiederfinden. Die Situation hat sich über traditionelle Piraterierisiken hinaus entwickelt, wobei Handelsschiffe nun direkter militärischer Zielerfassung in zwei der weltweit kritischsten Schifffahrtswege gleichzeitig ausgesetzt sind.

Experten für maritime Sicherheit erwarten weitere Störungen, da der Iran-Konflikt in seinen zweiten Monat eintritt, wobei die potenzielle Eskalation im Roten Meer eine vollständige Blockade nahöstlicher Schifffahrtsrouten zu schaffen droht. Die kombinierte Schließung beider Meerengen würde Fracht zwingen, um Afrikas Kap der Guten Hoffnung umzuleiten, was Wochen zu Reisezeiten und Milliarden an zusätzlichen Kosten hinzufügen würde.