Drei Seeleute bei US-Angriff auf Tanker Settebello getötet – Indien bestätigt
Drei zivile Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, als ein US-amerikanisches Flugzeug den Tanker Settebello traf – das bestätigte die indische Regierung. Das Schiff ist damit das jüngste Handelsschiff, das in einer Reihe eskalierender Angriffe auf die Schifffahrt getroffen wurde. Der Anschlag erhöht die wachsende Zahl ziviler Opfer unter Seeleuten, die durch Militäraktionen in umkämpften Gewässern ums Leben kamen.
Die Bestätigung Indiens ordnet den Angriff auf die Settebello in ein Muster neuer Vorfälle gegen die kommerzielle Schifffahrt ein, das in der Branche erheblichen Alarm ausgelöst hat. Der Tanker, der auf Handelsrouten unterwegs war, wurde von US-Streitkräften unter Umständen getroffen, die dringende Fragen zu den Einsatzregeln bei Militäroperationen in der Nähe ziviler Schiffe aufwerfen.
Die drei Todesopfer rücken die menschlichen Kosten von Militärschlägen auf kommerzielle Schifffahrtsrouten erneut in den Fokus. Besatzungen von Handelsschiffen geraten zunehmend in Kreuzfeuer von Konflikten, die weit von klassischen Seegefechten entfernt sind. Der Vorfall mit der Settebello zählt zu den gravierendsten bestätigten Fällen ziviler Seeleutetoter, die direkt einem US-Militärschlag zugeschrieben werden. Der genaue Ort des Angriffs sowie die Staatsangehörigkeit der drei getöteten Besatzungsmitglieder waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vollständig bekannt.
Weitere Details zu den Umständen des Angriffs, zur Flaggenstaatszugehörigkeit des Schiffes sowie zu einer möglichen diplomatischen Reaktion aus Washington werden in den kommenden Tagen erwartet, während internationale Seebehörden und Flaggenstaatsverwaltungen vollständige Unfallberichte zusammenstellen.