Drohnenangriff beschädigt Kran im Containerhafen Salalah
Ein Drohnenangriff am Samstag traf das von Maersk betriebene Containerterminal im Hafen Salalah in Oman und beschädigte einen Schiff-zu-Ufer-Kran, was die neueste Eskalation regionaler Bedrohungen der Schiffssicherheit markiert. Der Vorfall ereignete sich in einem der wichtigsten Umschlagplätze des Nahen Ostens, der jährlich etwa 5 Millionen TEU abfertigt und als kritisches Tor zwischen Asien, Europa und Ostafrika dient.
Der Angriff stellt eine erhebliche Eskalation der Drohnenkriegsführung gegen zivile maritime Infrastruktur auf der Arabischen Halbinsel dar. Der Hafen Salalah fungiert als Maersks Hauptdrehkreuz für seine AE7- und AE55-Dienste, die den Fernen Osten mit Europa verbinden, wodurch jede betriebliche Störung potenziell bedeutsam für globale Lieferketten werden könnte.
Die Hafenbehörden haben weder das Ausmaß der Kranschäden noch eine mögliche Aussetzung der Terminalbetriebe bekannt gegeben. Die Anlage verfügt über 19 Schiff-zu-Ufer-Kräne, die die größten Containerschiffe der Welt abfertigen können, wobei die beschädigte Ausrüstung einen millionenschweren Vermögenswert darstellt, der für die Aufrechterhaltung der wettbewerbsfähigen Durchsatzraten des Hafens entscheidend ist.
Regionale maritime Sicherheitsbehörden untersuchen den Vorfall, während Spannungen weiterhin kommerzielle Schifffahrtsrouten durch die Korridore des Roten Meeres und des Arabischen Meeres beeinträchtigen. Der Zeitpunkt fällt mit erhöhten Warnungen für Schiffe zusammen, die nahöstliche Gewässer durchqueren, wo ähnliche Drohnen- und Raketenangriffe in den letzten Monaten die kommerzielle Schifffahrt ins Visier genommen haben.